Aktuelles

Besuche in Zeiten der Covid19-Pandemie

Liebe Gäste, liebe Besucher,

auch auf die Hospize hat die Covid-19-Pandemie große Auswirkungen.

Besuche unserer Gäste werden ermöglicht, sprechen Sie uns hierfür bitte direkt an.

Bleiben Sie gesund!

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  • Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d)

Wünschewagen

Am Freitag, den 28. Mai war es soweit- der Wünschewagen des ASB kam zu uns, um einem unserer Gäste einen Herzenswunsch zu erfüllen. Der Wünschewagen ermöglichte unseren Gast und seiner Familie einen Besuch im Heidelberger Zoo. Der Tag war für alle Beteiligten ein Geschenk und wird sicherlich in dankbarer Erinnerung bleiben.

Ein herzliches Dankeschön an das tolle Team des Wünschewagens für die wunderbare Organisation. Toll, dass es euch gibt!

(01.06.2021)

„Schwester-Paterna-Hospiz: Firma Erdt unterstützt Team mit 5.000 Euro-Spende“

Zeitungsartikel von Daniel Klier 

Viernheimer Tageblatt vom 14 Mai 2021

Viernheim (dk) – Für die Menschen auf ihrem allerletzten Lebensabschnitt da sein, Nähe zeigen, ihnen eine wohlfühlende Umgebung bieten und vielleicht noch einen Wunsch erfüllen: Das Team des Schwester-Paterna-Hospizes leistet eine wertvolle Arbeit – gerade auch in diesen Zeiten. Umso schöner ist es, wenn dieses Engagement in der Gesellschaft Anerkennung findet und so fiel der Erdt Consulting GmbH die Entscheidung leicht, die Einrichtung finanziell zu unterstützen. „Jährlich schütten wir Spenden an Organisationen, Vereine oder Schulen aus, denn uns ist es wichtig, lokale Akteure vor Ort zu fördern. Hier ist das Geld gut angelegt und kommt in die richtigen Hände“, so Torsten Kühlwein und Stefan Haas von der Firma Erdt. Eigentlich war die Spendenübergabe bereits vor einigen Monaten vorgesehen, doch aufgrund der Corona-Pandemie verschieb sich der Termin immer wieder nach hinten. Für die finanzielle Zuwendung sprach das gesamte Team einen besonderen Dank aus. Bei dem offiziellen Pressetermin am Dienstagvormittag, durfte die Leiterin des Hospizes, Janina Otte, auch noch ein Gemälde eines Künstlers entgegennehmen, das sicherlich einen passenden Platz finden wird. Ebenfalls waren die Pflegekräfte Andrea Hermers-Kinsinger und Macros Aepfelbach anwesend und zeigten sich über die Finanzspritze für die Einrichtung erfreut. „Einen direkten Verwendungszweck haben wir nicht, aber wie bekannt ist, übernehmen 95 Prozent der Kosten die Krankenkassen und die restlichen 5 Prozent müssen die Träger aufbringen. Unsere Gäste kommen aus einem großen Einzugsgebiet wie aus der Pfalz oder dem tiefsten Odenwald“, berichtete Otte. Den Mitarbeitenden ist es ein Anliegen, eine hohe Aufenthaltsqualität zu bieten. Eine Idee gibt es aber, denn es sollen für die Gartenanlage Liegen angeschafft werden, die auch von mobilitätseingeschränkten Gästen genutzt werden können. Sobald es die Lage wieder zulässt, sollen auch Veranstaltungen, Vorträge und weitere Aktionen stattfinden, damit das bald drei Jahre bestehende Hospiz Schwester Paterna in der Öffentlichkeit präsenter ist. Aktuell sind Besuche von Angehörigen unter Einhaltung der Schutz- und Hygienevorgaben möglich und falls dies erwünscht ist, besteht die Möglichkeit, als Angehöriger in einem eigenen Zimmer zu übernachten. Über Spenden oder die Übernahme von Patenschaften ist das stationäre Hospiz jederzeit dankbar. Alle Informationen dazu sowie einen virtuellen Einblick in die Einrichtung, gibt es auf der vor wenigen Wochen neu eingerichteten Homepage www.hospiz-schwester-paterna.de. Dort finden sich auch Bilder des Hauses, wie dem Aufenthaltsraum, den Zimmern, der Kapelle oder dem Außenbereich.

(18.05.2021)

Muttertag

Ein süßes Dankeschön gab es heute für unsere Gäste und Besucher, ob Mutter oder nicht. Diese wunderschönen Herzen entstanden durch das handwerkliche Geschick einer unserer Kolleginnen. Danke für dein Engagement!

(09.05.2021)

Körnerkissen

Anita Bauer aus dem St. Josefkrankenhaus in Viernheim spendete dem Hospiz diese wunderschönen selbst genähten Körnerkissen zur Wärmeanwendung für unsere Gäste.

Vielen unserer Gäste tut diese wohltuende Wärme bei unterschiedlichen Beschwerden gut.

Danke, Anita!

(Mai 2021)

Blumenspende

Jeden Montag bekommen unsere Gäste einen wunderschönen Blumengruß gespendet. Melanie und ihr Team von Trendfloristik in Viernheim sorgen dafür, dass unser Hospiz erblüht. Die Blumen schenken unserem Haus zusätzlich Farbe und Lebendigkeit, die Gäste, Besucher und Mitarbeiter gleichermaßen erfreuen.

Herzlichen Dank an Trendfloristik!

 

(06.05.2021)

Volksbanking hilft

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. So durften wir uns in einer virtuellen Spendenübergabe über eine großzügige Zuwendung der Volksbank Darmstadt-Südhessen freuen. Wir hatten großen Spaß bei dieser Aktion.

Ein dickes DANKE für diese Spende und ein Lob an Herrn Gerhardt und Herrn Tinat von der Volksbank Darmstadt-Südhessen für die tolle Organisation!

 

(22. April 2021)

Zeitungsartikel

„Viernheimer Tageblatt“ vom 10. März 2021

„Den Gästen gerade jetzt noch mehr Nähe geben“

Von Daniel Klier

Viernheim – Janina Otte und Ines Steyrleuthner zogen sich noch schnell eine Jacke an und machten es sich anschließend im Garten gemütlich. Durch die wärmenden Sonnenstrahlen begann der Wochenstart mit zusätzlicher Energie. Ein Gast schaute ebenfalls interessant von seinem Zimmer in den Außenbereich, denn im Moment sind wohl alle über ein wenig Abwechslung froh. „Eigentlich hätten wir uns stetig ein offenes Haus gewünscht, weil wir gerne unsere vielseitige Arbeit präsentieren und Aufklärung in Sachen palliative Versorgung betreiben würden“, berichteten die beiden neuen Leiterinnen des Hospizes Schwester Paterna. Seit 1. Januar 2021 haben die Krankenschwestern, mit abgeschlossener Ausbildung in Palliative Care und ergänzenden Studiengängen, die Stelle der bisherigen pflegerischen Leitung Heike Heidelberger übernommen. Bei einem Pressegespräch informierte das stationäre Hospiz über diese personelle Veränderung, zog eine Bilanz der letzten zwei Jahre und blickte auch mit ein paar Ideen in die Zukunft. Trotz allen Herausforderungen rund um Corona, gibt es manch besondere Momente, in denen miteinander gelacht werden kann.

Im Januar 2019 eröffnete das Schwester-Paterna-Hospiz und seit dieser Zeit verbrachten dort bereits 219 Menschen ihren letzten Lebensabschnitt. „Aufgenommen werden schwerstkranke und sterbende Menschen, die an einer lebensverkürzenden Krankheit leiden und deren Lebenserwartung nur noch wenige Monate, Wochen oder Tage beträgt“, schilderte Ines Steyrleuthner. Das Team des Hospizes steht den Gästen, wie erkrankte Menschen in vielen deutschen Hospizen genannt werden, 24 Stunden zur Seite. Im Fokus des Hospizalltages befindet sich hierbei das Wohl der Menschen und die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter richten ihr Tun nach den Wünschen der Gäste aus. Zu den Aufgaben gehören ebenfalls die Betreuung und Unterstützung der Angehörigen. „Bei uns prägt die Corona-Pandemie leider nach wie vor die Arbeit und die Türen des Hauses bleiben der Öffentlichkeit zurzeit verschlossen“, bedauerte die Palliative Care-Krankenschwester. Geforderte Schutz- und Hygienekonzepte gilt es, einzuhalten und stets den aktuellen Vorgaben anzupassen. Für Besucher und Mitarbeiter werden Schnelltest durchgeführt. „Die Gesichter der Pflegenden bleiben hinter FFP2-Masken teils verborgen und doch kann ein Blick in warmherzige Augen und eine liebevolle Berührung für einen sterbenden Menschen Halt und Schutz bedeuten“, hob Janina Otte hervor. Gerade in diesen Zeiten sei es wichtig, noch stärker den Gästen Zuwendung zu schenken.

Ein Team von rund 20 Mitarbeitern

Hospize sind nicht in sich geschlossene Einrichtungen, auch wenn das in der derzeitigen Zeit so zur Geltung kommen mag, vielmehr ist es allen Mitwirkenden ein Anliegen, das Leben in die Einrichtung hineinzuholen. „Wenn wir könnten, würden wir es gerne, aber da brauchen wir noch alle etwas Geduld“, erklärte das Leitungsteam. Zum Beispiel sei angedacht, Fachvorträge zu organisieren und weitere Veranstaltungen anzubieten. Aktuell erfolge die Überarbeitung der Homepage, um künftig alle Interessierten besser auf dem Laufenden halten zu können. „Vorherige Rundgänge für Betroffene oder Angehörige sind wegen Corona nicht gestattet und da hilft es, das Hospiz mit aussagekräftigen Fotos nach außen zu präsentieren“, so Steyrleuthner. All dies müsse in der heutigen digitalen Zeit berücksichtigt werden. Zum Teil sind alle zehn Hospizzimmer belegt und manchmal sei es schwierig, allen Anfragen gerecht zu werden. Mit anderen Einrichtungen in der Umgebung werde sich regelmäßig ausgetauscht. Im Laufe der beiden Jahre veränderte sich immer wieder das Team – manche gingen, andere kamen. Zu diesem Team zählen 20 Mitarbeitende aus Fachpflegekräften, Palliativmedizinern, Seelsorgern, Therapeuten und ehrenamtliche Mitarbeiter. All diese unterstützen dabei, das eigene Leben selbstbestimmt zu Ende zu leben. Jeder Gast hat dabei unterschiedliche Vorstellungen und Wünsche – jeder Mensch ist eben einzigartig.

Durch das Virus kam nahezu die komplette ehrenamtliche Tätigkeit im Hospiz Schwester Paterna zum Erliegen. „Das ist sehr schade, zumal viele Menschen aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe angehören. Aber wir sind auch gezwungen, Kontakte nach außen hin zu beschränken“, sagten Steyrleuthner und Otte. Gewährleistet sei aber, dass die Angehörigen die Gäste besuchen können. Als Palliative Care-Krankenschwestern, mit ergänzenden Studiengängen der Pflegewissenschaft und des Pflegemanagements und Erfahrung in der stationären Hospizarbeit, freuen sich die neuen Leiterinnen des Hospizes Schwester Paterna auf ihre Aufgabe: „Besonders in der jetzigen Zeit wollen wir den Gästen noch mehr Nähe geben. Auch sie bekommen natürlich die Ängste durch das Fernsehen mit und bei einer Partie ´Mensch ärgere Dich nicht´ lässt sich dies etwas vergessen und wir lachen miteinander“. Über die närrische Zeit wurde sich Büttenreden angesehen und am Rosenmontag verkleideten sich die Mitarbeiter und das stationäre Hospiz erhielt Berliner gespendet.

Gemütliche Treffen fehlen

Großartige Planungen für die nächste Zeit können nur mit Unsicherheiten vorgenommen werden, „aber eine Vision wäre ein tolles Sommerfest und die Einkehr von Normalität“, träumten die beiden Leiterinnen. Zwar seien die Masken nicht das Problem, vielmehr fehle einfach der Kontakt. Nicht möglich sei momentan etwa auch der Kontakt der Angehörigen untereinander. Früher konnte durch nette Gespräche eine Stärkung geschehen und in der großen Runde sei vieles einfacher auszuhalten. „Das vermissen wir doch sehr!“, betonten Janina Otte und Ines Steyrleuthner. Darüber hinaus sei vorgesehen, die Vernetzung zu verbessern, ohne dass es hierzu bereits konkrete Planungen gebe. „Vielleicht schaffen wir die Gründung eines gemeinsamen Palliativzirkels, denn wir haben in Viernheim verschiedene Institutionen, die für die Versorgung von Menschen hoch professionell arbeiten“, lautete ein besonderer Wunsch. Regelmäßige Austausche könnten darüber stattfinden.

Stationäre Hospize sind auf regelmäßige Spenden angewiesen. Zwar übernehmen die Krankenkassen 95 Prozent der laufenden Betriebskosten, doch die restlichen fünf Prozent müssen von den Trägern der Häuser selbst aufgebracht werden. In Viernheim -die Trägerschaft gehört der Stiftung St. Josef-Krankenhaus Viernheim- besteht die Möglichkeit, zum einen zu spenden, zum anderen aber auch eine Patenschaft abzuschließen oder in einer sonstigen Form ehrenamtliches Engagement zu erbringen. Bei Fragen zur Aufnahme und rund um Hospizarbeiten steht das Leitungsteam (Tel. 6076-21, E-Mail: info@hospiz-schwester-paterna.de) gerne zur Verfügung. Hospize nannte man im Mittelalter Herbergen, die Pilgern auf ihrer gefahrvollen, oft unsicheren Reise Unterkunft, Rast, Pflege und Sicherheit bogen. Heute bietet das Hospiz Schwester Paterna in Viernheim ein „Zuhause auf Zeit“ für schwerkranke, sterbende Menschen sowie deren Angehörigen. Die Würde des Gastes steht an erster Stelle und seine Wünsche im Vordergrund.

Schön bunt

Jede Woche bekommen wir eine so schöne bunte Obst- und Gemüselieferung von Bengisu´s Früchtehaus in Viernheim.

Viele unserer Gäste erfreuen sich an dem Geschmack von frischem Gemüse, saftigen Birnen oder süßen Trauben.

Aber auch für das Auge ist es ein Vergnügen!

Frühling

Pünktlich zum Frühlingsanfang ist auch der Frühling im Hospiz angekommen. Diesen lieben Blumengruß gab es vom Caritas Sozialstation in Viernheim mit guten Wünschen für das neue Leitungsteam. Wir bedanken uns ganz herzlich!

Fasching

Ahoi und Helau! Eine närrische Überraschung bekamen die Gäste und Mitarbeiter des Hospizes am Rosenmontag vom Café am Eck in Viernheim. Die Inhaberin Katarina Ringhof spendete dem Hospiz leckere Berliner, um etwas Fastnachtsstimmung aufkommen zu lassen. Herzlichen Dank dafür!

Impfung

Auch wir waren dabei! Diese Woche kam das mobile Impfteam ins Hospiz Schwester Paterna um die erste Covid19-Schutzimpfung durchzuführen. Danke an die tolle Organisation durch das Impfteam!

Leitungswechsel

Seit 01.01.2021 haben Ines Steyrleuthner und Janina Otte die Hospizleitung des Hospiz Schwester Paterna übernommen.

Beide haben den Beruf der Krankenschwester bzw. Gesundheits- und Krankenpflegerin gelernt und die Weiterbildung Palliative Care absolviert.

Ines arbeitete lange Jahre auf einer Intensivstation, bis ihr Weg über das Studium an der Ev. Hochschule Darmstadt (B.A. Pflegewissenschaft und Gesundheitsförderung) sie in die Hospizarbeit führte. Als Stellvertretende Leitung in einem Hospiz in Rheinland-Pfalz konnte sie für sich erkennen, dass die Hospizarbeit ihr Zuhause ist.

Janina arbeitete in einem Krankenhaus in der Inneren Medizin, bevor sie sich entschloss ein Studium zu absolvieren (M. A. Gesundheits- und Pflegemanagement). Im Anschluss daran führten verschiedene Stellen im Pflegemanagement sie schließlich ins Hospiz Schwester Paterna, wo sie sich angekommen fühlt und nun weiß, dass die Hospizarbeit sie glücklich macht.

Kontakt:
Hospiz Schwester Paterna
Seegartenstraße 1-3
68519 Viernheim

Telefon
06204 6076- 0 Pflege
06204 6076- 21 Hospizleitung

Telefax
06204 6076- 10

info@hospiz-schwester-paterna.de